Stadion Gratkorn, 650 Zuseher
Schiedsrichter: Hameter
Tore: Ehrenreich (32.), Leitgeb (91. Eigentor)
Gelbe Karten: Gsellmann, Sauseng, Edler, Parapatits; Dorner, De Oliveira
FC PAX Gratkorn: Schwarz; Ehrenreich, Ehmann, Sauseng (81. Eibinger), Edler; Gsellmann, Strafner, Cichon, Windisch (69. Zündel); Panagitopoulos (69. Parapatits), Hassler Weiterer Ersatz: Götzinger; Vorraber
SC Austria Lustenau: Morscher; Kirchmann, Pöllhuber, Ernemann, Djuricic; Dorner (57. Stasiak), Leitgeb, De Oliveira, Dürr; Sulimani (57. Salomon), Günes (73. Selmani) Weiterer Ersatz: Riedl, Cetinkaya
Der Lieblingsgegner wartete... In der zweiten Runde der ADEG Erste Liga ging's für den FC PAX Gratkorn gegen den Lieblingsgegner Austria Lustenau. Am 23. September 2005 verloren die Steirer das letzte Mal gegen die Vorarlberger. Seit dem ging man aus den letzten acht Begegnungen fünfmal als Sieger vom Platz, dreimal wurde remisiert.
20 Minuten Anlaufzeit - danach klare Gratkorner Überlegenheit Und auch am Freitag hielt diese beeindruckende Serie. Die Fuchs-Truppe benötigte wohl in etwa 20 Minuten, ehe sie besser in Fahrt kam. Auf beiden Seiten waren die Stürmer anfangs bei der gegnerischen Defensive gut aufgehoben, so spielte sich sehr vieles unspektakulär im Mittelfeld ab. In der 11. Spielminute rutschte "Pana" nach einem Stanglpass von Bernd Windisch ganz knapp vorbei, spätestens in der 24. Spielminute sahen die 650 Zuseher dann, dass ihr FC PAX Gratkorn nicht nur die optisch bessere, sondern auch die weit aus gefährlichere Mannschaft war.
Der beste Lustenauer, Keeper Andreas Morscher, konnte da nämlich zwei Schüsse von Dominic Hassler bravourös bändigen, ehe Bernd Windisch den Ball nicht mehr ordentlich traf.
Die Gratkorner, die mit Neuzugang Toni Ehmann den besten Mann am Platz hatten, beherrschte dann bis zum Pausenpfiff die Partie ganz eindeutig. Die Lustenauer blieben harmlos und konnten offensiv gegen die starke Gratkorner Verteidigung aber so was von gar nichts ausrichten. In der 28. Spielminute kam Adam Cichon nach Vorlage von Dominic Hassler gerade nicht zum Abschluss und in der 39. Spielminute schoss Gerry Strafner nach Aufspiel von Markus Gsellmann den Ball dann aber weit über das Tor.
Gratkorns 1:0 Zu diesem Zeitpunkt stand es aber bereits 1:0 für die Heimischen, denn Martin Ehrenreich beförderte den Ball in der 32. Spielminute mit viel "Übersicht" per abgerissener Flanke genau ins lange Eck. Zuvor stoppte er sich in dieser Aktion ein viel zu hohes Zuspiel ganz stark.
Gratkorner "Auszeit" Nach Wiederbeginn war's dann aber nicht mehr so ansehnlich, was die Steirer am eigenen Kunstrasen lange Zeit boten. Es wurde die Führung verwaltet und man ließ die Lustenauer besser ins Spiel kommen, ohne jedoch vor gröberen Problemen zu stehen. Der auffällige De Oliveira schlänzte mal nach der besten Aktion der Vorarlberger in diesem von ihnen schwachen Spiel den Ball in etwa einen Meter über das Tor. Sonst gab's keine nennenwerten Aktionen.
Der Vizemeister des Vorjahres tat sich im Mittelfeld schwer den Ball zu halten und so spielte man viel zu oft den Ball hoch nach vor und so konnten "Pana" und Dominic Hassler im Angriff wenig ausrichten.
Gute Schlussviertelstunde Ab der 75. Spielminute fingen sich die Gratkorner auch durch die Einwechslungen von Thomas Zündel, Joachim Parapatits und Florian Eibinger wieder und da verebbten dann auch die letzten Bemühungen der Kleer-Truppe nochmals nach vor zu spielen. In der 84. Spielminute gelangten die Gratkorner zu ihrem ersten Eckball in diesem Spiel (einige weitere sollten dann noch bis zum Schlusspfiff von Schiri Markus Hameter folgen...) und dabei scheiterte Gerry Strafner aus ca. 7 Metern mit seinem Schuss an der ausgezeichneten Parade von Andreas Morscher.
In der 88. Spielminute hätte es eigentlich schon 2:0 für die Gratkorner stehen sollen, als Florian Eibinger Mitspieler Joachim Parapatits per Stanglpass bediente. Keeper Morscher vermochte aber per Heldentat die Kugel noch über die Latte wehren. In der ersten Minute der Nachspiel kamen die Gratkorner aber dann doch noch zum verdienten 2:0. Einen Stanglpass von Thomas Zündel lenkte Mario Leitgeb ins eigene Tor...
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