Red Bull Arena: 1000 Zuseher
Schiedsrichter: Tanja Schett
Tore: Parapatits (34.), Panagiotopoulos (57.), Cichon (61.); Jovanovic (87.)
Gelbe Karten: Vujic, Holzmann, Kitzbichler, Pichler;Ehrenreich, Sauseng, Gsellmann
Salzburg: Kaltenhauser - Minoretti (46. Holzmann), Jovanovic, Sonko, Prenn - Enzenberger, Ilsanker (46. Matos), Pichler, Kitzbichler - Wemmer (69. Ouedraogo) - Vujic
FC PAX Gratkorn Gratkorn: Schwarz - Ehrenreich, Ehmann, Sauseng, Windisch - Gsellmann, Strafner, Cichon, Parapatits (87. Zündel) - Hassler (84. Eibinger), Panagiatopoulos (91. Hopfer)
Lange Anlaufzeit, aber dann... "Never change a winning team" hieß es bei den Gratkornern im Auswärtsspiel bei den "jungen Bullen" aus Salzburg. Gegen die Truppe von Adi Hütter ließen Michi Fuchs und Erich Marko die selben elf Protagonisten vom 2:1 Heimerfolg gegen Vöcklabruck auflaufen.
Das Match war lange Zeit für die Zuseher nicht gut anzusehen. Beide Mannschaften neutralisierten sich, ließen in der Abwehr nichts "anbrennen" und so verlief die erste halbe Stunde recht unspektakulär. In der 34. Spielminute gingen die Gäste aus Gratkorn aus einem Bilderbuch-Konter mit 1:0 in Front. Zuerst faustete Keeper Hannes Schwarz die erste gefährliche Salzburg-Flanke im Spiel nach vor. Der Ball gelangte über Joachim Parapatits und dem klugen, sich öffnenden Pass von Gerry Strafner zu Markus Gsellmann. Bei seinem finalen Stanglpass rutschten zuerst Freund (Dominic Hassler, "Pana") und Feind daneben um zum mitgesprinteten Joachim Parapatis zu kommen. Der machte das dann verdammt cool und schoss überlegt und flach ins rechte Eck zum 1:0 ein.
Der starke "Para" war es auch, der nach Markus Gsellmann-Flanke, den bis zur Pause geknickten Salzburgern fast noch das 2:0 machte. Seinen Volley-Schuss konnte Goalie Kaltenhauser aber entschärfen.
Zehn starke Salzburg Minuten Nach dem Pausentee machten die Heimischen auf ihrem Kunstrasen einige Minuten lange großen Druck und hätten da beinahe den Ausgleich erzielt respektive erzielen können.
Einerseits hätte man nämlich bei der Attacke von Martin Ehrenreich an Gegenspieler Holzmann durchaus auf Elfmeter entscheiden können (Schiri Schett entschied auf "Schwalbe" und andererseits hätte Ex-Gratkorn Kicker Richi Wemmer bei seiner Schuss- (Keeper Schwarz konnte abwehren) und Kopfballmöglichkeit durchaus treffen können...
Gratkorner Effizienz - 2:0 und 3:0 Da machten es die Steirer gleich viel besser und zeichneten sich durch Effizienz aus. Nach schön vorgetragenem Angriff über die rechte Seite, nachdem zuvor der Ball abgefangen wurde, brachte Markus Gsellmann in Minute 57 eine Idealflanke auf den "langen Fünfer". Georges Panagiotopoulos sprang höher als sein Gegenspieler und wuchtete den Ball per Kopf zum 2:0 ins Netz. Danach schienen die Salzburger gebrochen zu sein und das bessere Team an diesem Abend setzte noch einen drauf. Nach wunderschönem Doppelpass mit Adam Cichon wurde Joachim Parapatits 18 Meter vor dem Strafraum gefoult. Den fälligen Freistoß bombte, der in Halbzeit zwei starke Adam Cichon zum 3:0 genau ins rechte Kreuzeck. Zu diesem Zeitpunkt waren 61 Minuten gespielt.
Alles im Griff - kleine Ergebniskorrektur Das Match war dann entschieden, die Gratkorner schienen alles im Griff zu haben, die Innenverteidung rund um Anton Ehmann, sowie Michael Sauseng waren nicht vor all zu großen Problemen gestellt.. Salzburgs Enzenberger schoss einmal von ca. 16 Metern von halb rechter Seite knapp links neben das Tor. Größer war danach aber die Chance des Vizemeisters vom Vorjahr auf das 4:0. Aber Normann Prenn vermochte den Schuss von Hassler einen Meter vor der Linie stehend für seinen geschlagenen Keeper abwehren. Nach einem Eckball von der rechten Seite gelangten die Salzburger durch Nenad Jovanovic in der 87. Spielminute mit dem 1:3 noch zu einer Ergebniskorrektur.
Fazit: Verdienter Sieg der besseren Gratkorner gegen am Freitag-Abend nicht so starke Salzburger. Die Steirer, bei denen Joachim Parapatits in Halbzeit eins und Adam Cichon im zweiten Abschnitt die besten ihrer Zunft waren, mussten lediglich zehn starken Salzburg-Minuten trotzen, ehe sie mit den wunderschönen Toren zum 2:0 und 3:0 alles perfekt machten. (Spielbericht: Tino Wawra) |