Reichshofstadion, 700 Zuseher
Schiedsrichter: Muckenhammer (Schüttengruber, Staudinger)
Tor: Mario Steiner (25.)
Gelbe Karten: Fröschl (41.); Perchtold (58.), Gsellmann (71.), Eibinger (80.)
FC PAX Gratkorn: Beer; Zündel, Perchtold, Kadkhodaei, Gründler; Steiner (79. Rodler), Hopfer, Puntigam, Gsellmann; Vorraber (70. Eibinger), Parapatits (83. Pöschl) Weiterer Ersatz: Götzinger; Bernhart
Die Gratkorner Ein-Tages-Fahrt am Freitag machten gleich zahlreiche namhafte Kicker, ob Verletzungen oder Krankheit gar nicht mit! So blieben Bernd Bernsteiner, Adam Cichon, Michael Sauseng, Bernd Windisch Dubravko Tesevic und auch Georges Panagiotopoulos, der bei den Amateuren kickte, in der Steiermark.
"Dennoch" waren die Gäste in der Anfangsphase ganz klar am Drücker und zeigten erneut super Moral! Nachdem der zuvor so lange verletzte Mario Steiner schon nach Puntigam/Parapatits (war das erste Mal Kapitän seines Teams) Vorbereitung an die Latte knallte, durfte sich der Kärntner in den Reihen der Gratkorner über sein erstes Tor freuen. Da waren 25 Minuten gespielt, als Martin Gründler von der linken Seite nach Zuspiel von "Para" einen Stanglpass zur Mitte brachte und Markus Gsellmann mit links den Ball weiter verlängerte. Aus spitzem Winkel brachte Mario Steiner den Ball daraufhin im Tor des Gegners zum 1:0 unter.
Die Vorarlberger kamen in einer unterhaltsamen Partie aber auch zu einer Top-Torchance, Edmir Adilovic traf dabei die linke Stange, Markus Beer, der diesesmal das Tor hüten durfte, wäre ohne Chance gewesen. Philipp Vorraber hatte bei seiner tollen Chance das 2:0 am Fuß, schoss aber knapp am rechten Pfosten vorbei! Dennoch hätte es auch zur Pause 1:1 stehen können, denn Thomas Zündel foulte wohl Thomas Fröschl im Strafraum, der sich beim Sturz leider den Unterarm brach (der FC PAX Gratkorn wünscht ihm rasche Genesung) und dabei vom Schiri auch noch "versehentlich" wegen einer "Schwalbe" die gelbe Karte bekam.
Die zweite Hälfte stand klar im Zeichen des Heimteams! Die Gratkorner hatten im Laufe der Saison bei so vielen Partien schon so viel Pech gehabt, deshalb darf das Glück wohl auch zumindest ein- oder zweimal zurückkommen. Bei den dicken Möglichkeiten der Vorarlberger durch Manuel Rödl (2x) und Adilovic und Co war das Glück auf Seiten der Gratkorner bzw. auch das Können von Markus Beer verantwortlich! Als Kian Kadkhodaei Michael Kulnik im Strafraum foulte, blieb die Pfeife von Schiri Muckenhammer abermals stumm...
Fazit: Eine Runde vor Ende der Meisterschaft haben die Gratkorner 14 Punkte (!!!) Vorsprung auf den Relegationsplatz! Eine Saison, mit der man mit den einsichtigen und wirklich auch gut spielenden Kickern sehr zufrieden sein darf! Zahlreiche Punkte wurden im Vorfeld verschenkt, so hätten die Gratkorner ohne weiteres auch um den 4. Platz in der Tabelle mitspielen können. PS: Was die Jubelszenen nach einem (Auswärts) Sieg betreffen, so sind die Steirer ohnehin mehr als nur Bundesliga tauglich:-)
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