Wolfsberg, 1800 Zuseher
Schiedsrichter: Grubelnik
Tore: Falk (18.,26.), Schick (59. Eigentor), Reich (67. Elfer); Parapatits (41.)
Gelbe Karten: Falk (3.), Kerhe (20.); Bernsteiner (8.), Schick (52.), Taucher (62.), Steiner (64.), Gsellmann (85.)
Gelb-Rote Karte: Falk (45.)
Rote Karte: Beer (65.)
Beer; Zündel (29. Schick - 60. Panagiotopoulos), Taucher, Perchtold, Gründler; Steiner, Gsellmann, Windisch, Kröpfl; Parapatits, Bernsteiner (65. Götzinger) Weiterer Ersatz: Säumel, Böhmer, Vorraber
RZ Pellets WAC/St. Andrä (in nummerischer Reihenfolge) Dobnik; Kerhe (73. Korepp), Jochum, Falk, Baldauf, Messner, Reich (85. Putsche), Kreuz, Nenad Jovanovic, Stephan Stückler (82. Zakany), Sollbauer Weiterer Ersatz: Takats; Mathias Berchtold, Gotal, Pfennich
Im ersten Meisterschaftsspiel in der neuen Saison fehlten im Vergleich zu den letzten Kicks der vergangenen Meisterschaft bei den Gratkornern gleich mal zumindest ein halbes Dutzend an damaligen Stammspielern. Gerald Puntigam, Adam Cichon, Matthias Hopfer verließen den Verein und Kapitän Michi Sauseng, Florian Eibinger, Dubravko Tesevic und auch Andi Bernhart waren verletzt.
Zum siebenten Mal ging man nun in der zweit höchsten Fußballliga am Dienstag ansWerk, mit Erfahrung und Abgebrühtheit hatte das gegen den Aufsteiger aber gar nichts zu tun.
Im Gegenteil! Bereits nach 30 Sekunden hätte Stephan Stückler, der zuvor Wolfgang Taucher austanzte, bereits auf 1:0 stellen müssen. Wie gut, dass Marco Perchtold da grandios auf der Linie abwehrte. In extremis den Ball von der Linie wegschlagen konnten im Verlauf der Partie auch noch Wolfgang Taucher (44.) und gleich nach Wiederbeginn in Hälfte zwei Markus Gesellmann. Ein Indiz, dass man gegen die ambitionierten Heimischen klar im Hintertreffen war. Weitere Kostproben gefällig? Der Ball sprang von den Kärntnern noch zusätzlich zweimal an die Stange.
Das klar überlegene Heimteam gelang durch Christian Falk in der 18. Spielminute völlig verdient das 1:0. ABER: Sekunden danach hätte Martin Gründler nach Zündel-Flanke aus ca 4 Metern per Kopf den Ausgleich herstellen müssen. Tat er aber nicht und so tanzte der ehemalige deutsche Bundesliga-Profi Marco Reich Thomas Zündel aus und Christian Falk besorgte das 2:0 (26.)
Nach dem 1:2 Anschlusstreffer von Joachim Parapatits per Kopf nach Flanke von Mario Steiner in Minute 41 war der Hoffnungschimmer nur von kurzer Dauer! Obwohl Schiri Grubelnik mal wieder - wie bei jedem Gratkorn Kick gehörigst patzte (er verwies Doppeltorschütze Christian Falk wegen einer "Lächerlichkeit" mit Gelb-Rot vom Platz) konnten die Steirer kein Profit draus ziehen.
Im Gegenteil: Thorsten Schick überhob in Minute 59 nach weitem Abschlag von Keeper Dobnik seinen eigenen Schlussmann Markus Beer und traf dabei zum entscheidenden 1:3.
In der 65. Spielminute war's dann noch schlimmer: Tormann Markus Beer foulte Stephan Stückler ganz eindeutig im Strafraum. Die Gratkorner wurden jedoch nicht nur mit dem Elfmeter, den Marco Reich zum 4:1 Endstand verwertete, sondern auch mit der rein Roten Karte für "Beerli" bestraft...
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