St. Pölten, 900 Zuseher
Schiedsrichter: Muckenhammer
Tore: Zellhofer (29.,55.,79); Kröpfl (60.)
Gelbe Karten:Ambichl (37.); Zündel (26.), Säumel (39.), Parapatits (60.), Perchtold (67.), Schick (68.)
Gelb-Rote Karte: Perchtold (71. Foul)
FC PAX Gratkorn: Götzinger; Zündel, Perchtold, Gründler, Schick; Steiner (52. Vorraber), Säumel (50. Kröpfl), Windisch, Gsellmann; Parapatits, Bernsteiner Weiterer Ersatz: Beer; Panagiotopoulos, Rodler, Maritschnegg
SKN St. Pölten: Vollnhofer; Zwierschitz, Speiser, Popp, Ismaili; Ambichl, Fallmann, Thürauer (87. Schagerl), Becirovic; Schibany (74. Keusch), Zellhofer (79. Gradinger) Weiterer Ersatz: Gruber, Gschwindl
Im dritten Spiel wollten die Gratkorner das erste Mal Punkte für die Tabelle sammeln. Gegner St. Pölten war selbst mit einer Heimniederlage gegen die Admira und dem 2:2 Auswärtsremis in Hartberg nicht wirklich gut in die Saison gestartet, zudem waren die Niederösterreicher nicht in Bestbesetzung.
Aber es änderte erneut nichts an der Tatsache, dass Gratkorns Gegner im Herbst bislang immer besser als die Fuchs-Elf war und verdient als Sieger vom Platz gegangen ist!
Diesesmal war es ein einziger Spieler, der denn Steirern den Garaus machte. Florian Zellhofer erzielte nämlich alle drei Treffer! Beim ersten Treffer in Minute 29 wurde er nach einem Outeinwurf nicht ordentlich attackiert und sein Distanzschuss saß genau. Beim 2:0 (55.) übernahm er nach einem Eckball den Ball volley vom Sechzehner und da war für Goalie Götzinger nichts zu halten. Bei seinem dritten Treffer in der 79. Spielminute durfte sich der Stürmer aber auch beim Vorlagengeber Thürauer bedanken.
Dennoch hätten die Gratkorner, bei denen Unsicherheiten und mangelndes Selbstvertrauen zu erkennen waren, durchaus auch in Führung gehen können.Nach Pass von "Para" auf Steiner, wurde Letztgenannter im Strafraum möglicherweise nicht fair vom Ball getrennt und Joachim Parapatits war's, der beim Stand von 0:0 alleine auf Keeper Vollnhofer zulief, dann jedoch strauchelte.
Aber auch die St. Pöltner hatten vor dem 1:0 vor allem durch Becirovic (2x) und Florian Zellhofer einige gute Möglichkeiten. Nach dem ersten Treffer war dann die Partie so gut wie schon gegessen.Selbst hatten die Gratkorner keine Ausgleichsmöglichkeiten, auf der anderen Seite ging ein Schuss der Scherb-Elf, der von Thomas Zündel per Hand abgelenkt wurde, in der 44. Spielminute an die Stange. Da hätte Schiri Muckenhammer auch durchaus auf Strafstoß und Gelb-Rot für Thomas Zündel entscheiden können.
Das 2:0 ließ dann aber in der zweiten Hälfte nicht lange auf sich warten und einige Sekunden vor dem schönen Anschlusstreffer des kurz zuvor eingewechselten und in dieser Situation nach Flanke von Thomas Zündel alleine gelassenen Mario Kröpfl zum 1:2 (60. Minute), hätte Florian Zellhofer bereits auf 3:0 stellen können. Da hatte jedoch Matthias Götzinger in Form einer Parade etwas dagegen. Die Gratkorner waren also mit dem 1:2 wieder zurück im Spiel. Aber nur elf Minuten lang, dann gab's nämlich für Marco Perchtold innerhalb von drei Minuten zwei gelbe Karten und der Innenverteidiger musste also in der 70. Spielminute mit einer recht harten Gelb-Roten Karte das Spielfeld verlassen.
Ebenso das Spielfeld verlassen - das jedoch mit Sicherheit in einer weitaus besseren psychischen Verfassung - musste in der 79. Spielminute Florian Zellhofer, der sich beim endgültigen Todesstoß für die Gratkorner beim 3:1 verletzte bzw. sich einen Krampf zuzog! |