Erste Liga: 4. Runde

Fr.,30.07.2010 FC PAX Gratkorn - FC Trenkwalder Admira 0:3 (0:1)
                                                                             

   
 

Schade! Schon wieder nichts! Dabei boten die Gratkorner bei der 0:3 Heimniederlage gegen den klaren Favoriten Admira das bislang eindeutig beste Spiel dieser Saison und hätten in Wahrheit auch selbst das Match gewinnen können. Die Kühbauer-Elf war an diesem Freitag-Abend äußerst effizient. Sie hatte vier große Möglichkeiten, daraus resultierten drei Treffer und ein Stangenschuss. Die über weite Strecken besseren Gratkorner hingegen gingen mit ihren zahlreichsten Torchancen durch "Para", Bernd Bernsteiner und Mario Steiner fahrlässig um. Zudem wurde Joachim Parapatits in Minute 52 klar beim Stand von 0:1 im Strafraum gefoult. Der Elferpfiff von Schiri Louis Hofmann blieb jedoch aus. Das 0:3 in der 93. Spielminute fiel dann nicht mehr sonderlich ins Gewicht.

   
 

Stadion Gratkorn, 700 Zuseher

Schiedsrichter: Hofmann

Tore: Schicker (13.), Sulimani (82.), Hanikel (93.)

Gelbe Karten: Rodler (50. Foul); Toth (64. Foul)

FC PAX Gratkorn:
Götzinger; Rodler, Böhmer, Windisch, Schick (51. Vorraber); Steiner (84. Kröpfl), Säumel, Zündel, Gründler; Parapatits (81. Panagiotopoulos), Bernsteiner
Weiterer Ersatz: Beer; Tesevic, Gsellmann, Taucher

FC Trenkwalder Admira:
Berger; Plassnegger, Dibon, Drescher, Palla; R. Schicker (85. Laudanovic), Schachner, D. Toth (75. Horvath), Jezek; Friesenbichler (67. Hanikel), B. Sulimani
Weiterer Ersatz: Tischler; Cemernjak, Lackner, Topcagic

In der vierten Runde der Heute für Morgen Erste Liga empfing der FC PAX Gratkorn den haushohen Favoriten FC Trenkwalder Admira!
Trainer Michael Fuchs musste dabei seine Verteidigung komplett umstellen. (Rodler, Böhmer, Windisch, Schick) Neben dem verletzten Michael Sauseng war nämlich auch der gelb-rot gesperrte Marco Perchtold in der Innenverteidigung nicht mit von der Partie.
Die Defensive machte am Freitag-Abend aber eine gute Figur und ließ Admiras Offensive kaum Entfaltungsmöglichkeiten.

Beim 0:1 in der 13. Spielminute durch Rene Schicker handelte es sich dabei um keinen Fehler des "Systems", sondern um einen individuellen Fehler! Bernd Windisch wollte den Ball hoch nach vorne schlagen. Das misslang jedoch. Patrick Jezek fing die Kugel ab, bediente Rene Schicker, der aus halb rechter Position hoch ins Gratkorner Tor "zimmerte".

Dabei waren bis zu diesem Zeitpunkt - aber auch bis zur Pause - nur die Gratkorner am Drücker! Die Steirer präsentierten sich spielerisch ganz stark und ließ die Kühbauer-Elf eigentlich gar nicht gut aussehen.
Aber wie schon in der letzten Saison verjuxte man einfach viel zu viele tolle Chancen.

Mario Steiner kam in Minute drei nach Bernsteiner-Vorlage zu ersten dicken Möglichkeit, scheiterte jedoch so wie vier Minuten später mit seinem Schuss an Keeper Hans-Peter Berger.
Nach gut einer halben Stunde war's dann Joachim Parapatits, der zu diesem Zeitpunkt den 1:1 Ausgleich hätte erzielen sollen.
Nach Böhmer-Zuspiel schoss "Para" in der 32. Spielminute aus aussichtsreicher Distanz drüber und in der 33. Minute "hexte" Berger im Kasten der Niederösterreicher, als er einen Schuss vom Gratkorn Stürmer nach tollem Zuspiel von Mario Steiner mit dem Fuß noch abwehren konnte.

Zwei tolle Weitschüsse von Thomas Zündel und Gerald Säumel gingen auch noch knapp vorbei. Thomas Zündel traf zudem auch noch mal das Außennetz.

Auch nach Wiederbeginn waren die Heimischen eigentlich Herr am Kunstrasen und haderten in der 53. Spielminute mit einer Schiedsrichter-Entscheidung. Joachim Parapatits wurde nämlich vom Admiraner Drescher ganz klar im Strafraum gefoult. Schiri Louis Hofmann, der nach dem Spiel bei der Videobetrachtung seinen Fehler entschuldigend eingestehen musste, ließ aber weiterspielen.
Eine Stunde war gespielt, da hatten aber auch die Gratkorner das erste Mal an diesem Abend Glück, als ein Schuss von Rene Schicker von der linken Stange zurückprallte.

Eine Minute später sahen die 700 Zuseher einen dynamischen Vorstoß des eingewechselten Philipp Vorraber und einen Stanglpass auf Joachim Parapatis. Da war jedoch Keeper Hans-Peter Berger zu nahe am Ball und konnte den Ball erneut unschädlich machen.

In der 82.Spielminute wurden Gratkorns Bemühungen endgültig nicht belohnt. Da stand Patrick Jezek links im Strafraum viel zu frei und bei dessen Stanglpass hatte Benjamin Sulimani keine Mühe den Ball zum 2:0 über die Linie zu drücken.
Die rastlosen Bemühungen doch noch das Spiel drehen zu können, brachten den abgebrühten Admiranern dann noch einige gute Kontermöglichkeiten. Die letzte wurde dabei durch Marcus Hanikel in der 93. Spielminute zum 3:0 Endstand verwertet...


 
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