Heute-für-Morgen-Erste Liga: 14. Runde

Fr.,15.10.2010 FC Trenkwalder Admira - FC PAX Gratkorn  3:0 (2:0)
                                                                                        

   
 

Gratkorns Team mit den neuen Trainern Paul Steiner und Georges Panagiotopoulos traten beim klaren Tabellenführer Admira ambitioniert und beherzt auf. Die Steirer, die in Hälfte eins in Summe die bessere Mannschaft waren und durchaus hätten in Führung gehen können, lagen durch einen Doppelschlag von Benjamin Sulimani (17.,18.) zur Pause mit 0:2 im Rückstand. Das 3:0 der Admiraner durch Patrick Jezek (schwerer Tormannfehler) lähmte die Steirer und  dann war die Partie nach 64 Minuten gegessen. Die Kühbauer-Elf feierte somit - ohne sehr zu glänzen - einen klaren Sieg, den 18. in der Ära vom ungeschlagenen  "Don Didi" und das in 20 Spielen.      

   
 

Ternkwalder-Arena: 1300 Zuseher

Schiedsrichter: Ouschan

Tore: Sulimani (17., 18.), Jezek (64.)

Gelbe Karten: Sulimani (63.); Maritschnegg (29.), Perchtold (53.)

FC PAX Gratkorn:
Götzinger; Schick, Sauseng, Perchtold, Gründler (46. Windisch); M. Steiner, Säumel, Maritschnegg (46. Eibinger), Tesevic; Vorraber, Parapatits (72. Bernsteiner)
Weiterer Ersatz: Beer; Gsellmann, Kröpfl

Mit fünf Veränderungen traten die Gratkorn nach der Ära Fuchs beim Tabellenführer Admira in der Südstadt an. Statt Co-Trainer Georges Panagiotpoulos, Mario Kröpfl, Bernd Windisch, Thomas Zündel  und Markus Gsellmann durften dieses Mal Philipp Vorraber, Mario Steiner,  Martin Gründler, Kevin Maritschnegg und Thorsten Schick von Beginn an ran.

Es war eine gute erste Hälfte, die die Steier in Niederösterreich da boten. Nach anfänglicher fünfminütiger Überlegenheit der Heimischen bekamen die Gratkorner die Partie in den Griff und hätten mit den Schüssen durch Mario Steiner (Pass vom guten Philipp Vorraber) und Martin Gründler, die beide drüber gingen, auch mehr draus machen können.

Innerhalb von einer Minute ebneten schlussendlich die Admiraner am Freitag beim Live-Spiel den Erfolg. Ein Kopfballduell gewann Günter Friesenbichler gegen Marco Perchtold und danach konnte der leicht wegrutschende Michi Sauseng den Ball per Kopf nicht entscheidend entschärfen und Benjami Sulimani traf in Minute 17 zum plötzlichen 1:0.
Einige Momente später schaute auf der rechten Seite Gratkorns Abwehr nicht gut aus, zudem hob Dubravko Tesevic unachtsam das Abseits auf und nach "Zuspiel" oder Abpraller von Daniel Toth traf Sulimani zum 2:0.

Das war's auch vom Tabellenführer bis zu einem Kopfball in der 45. Spielminute. Sonst waren die aggressiven Gäste aus der Steiermark mehr am Ball und verzeichneten in Hälfte eins zu ihren Gunsten ein Torschussverhältnis von 10:5 (Schüsse von Vorraber 2x, Gerald Säumel waren aber nicht exakt genug). Das Foulverhältnis von 21:9 zeigte, wie leidenschaftlich die Gratkorner zu Werke gingen.
Pech hatte einerseits Michi Sauseng in Minute 33, als sein Kopfball von Rene Schicker von der Linie weggeschlagen wurde, Glück hatten die Gratkorner andererseits, als Kevin Maritschnegg in der 44. Spielminute eigentlich mit Gelb-Rot vom Platz hätte marschieren müssen. 

In der 2. Spielhälfte machte die Steiner-Elf zwanzig Minuten wiederum eine gute Figur, bis der Patzer von Goalie Matthis Götzinger beim Schuss von Patrick Jezek nicht nur das entscheidende 3:0 bedeutete, sondern auch die Gratkorner sichtlich schockte.
Dann hatten die Niederösterreicher leichtes Spiel und hatten durch Laudanovic (2x), Jezek (2x) und  Friesenbichler noch die Gelegenheit auf einen weiteren Treffer. Dieser fiel auch in der 74. Spielminute nach ein Eckball, als Günter Friesenbichler vor Matthias Götzinger aus nur drei Metern zum Kopfball kam, lediglich die Anerkennung wurde zuvor wegen "Luft-out" des Ball bei der Flanke verwehrt.


 
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