Stadion Gratkorn, 700 Zuseher
Schiedsrichter: Dintar
Tore: Eibinger (33.), Tesevic (63. Elfer), Sauseng (90.); Steiner (54. Eigentor)
Gelbe Karten: Zündel (20.), Gsellmann (36.), Parapatits (88.); Adilovic (38.), Rakowitz (83.), Rodler (84.)
Rote Karte: Radakovics (62. Torraub)
FC PAX Gratkorn: Beer; Schick (74. Kröpfl), Sauseng, Perchtold, Tesevic; Steiner, Säumel, Gsellmann (80. Maritschnegg), Zündel; Eibinger (85. Vorraber), Parapatits Weiterer Ersatz: Götzinger; Windisch, Bernsteiner
TSV Hartberg: W. Schober; Radakovics, Rodler, Zivny, Strobl (86. Maric); Rakowitz, Omladic, Adilovic (63. Puntigam), Kölbl, Harrer (46. Gamperl); Bischoff Weiterer Ersatz: Gösslbauer; Seebacher, M. Schober, Tauschmann
Vier Veränderungen Im Vergleich zum Trainerdebut beim 0:3 bei Tabellenführer Admira stellten Paul Steiner und Georges Panagiotopoulos ihr Team auf vier Positionen um. Markus Beer stand diesesmal statt Matthias Götzinger im Kasten, Markus Gsellmann ersetzte Kevin Maritschnegg, neben "Para" durfte Florian Eibinger statt Philipp Vorraber stürmen. Im Vormittagstraining erlitt Martin Gründler einen Bänderriss, für ihn durfte im linken Mittelfeld Thomas Zündel ran.
Sichere 1:0 Führung Ein richtiges Feuerwerk wurde nicht abgeschossen, aber die Gratkorner agierten in ihrem ersten Heimspiel mit ihren neuen Trainern so wie schon bei der Admira mit viel Leidenschaft und Einsatz.Vor allem waren die Gratkorner, die den Hartbergern in Hälfte eins keine Torchancen zuließen, eindeutig das bessere Team. Die Gratkorner agierten da in der Offensive schon anders als ihr Widersacher: Nach Tesevic-Eckball und guter Eibinger-Kofpballvorlage kam Thomas Zündel zur ersten Chance, schoss jedoch zu zentral.(13.). Ein Schuss von Joachim Parapatits wurde leicht abgefälscht und ging ganz knapp rechts neben das Tor (19.) und ein abgefälschter Schuss von Thomas Zündel prallte in Minute 39 von der Latte zurück.
Da stand es aber bereits 1:0 für die Gratkorner. Nach einem Tesevic-Eckball servierte Michael Sauseng in der 33. Minute am langen Eck stehend Stürmer Florian Eibinger per scharfem Stanglpass den Ball und dieser wuchtete diesen aus ca. 5 Metern hoch in die Maschen des Hartberger Tores.
 Florian Eibinger (links) erzielte Gratkorns 1:0 Führung.
Hartbergs beste Zeit... ...war jene nach Wiederbeginn. Diese dauerte in etwa 10 - 15 Minuten und daraus resultierte auch in der 54. Spielminute der 1:1 Ausgleich. Dieser war aus der Sicht des Heimteams äußerst unglücklich. Von Dubi Tesevic sprang der Ball zu Rakowitz und dessen Stanglpass von der linken Seite beförderte der schuldlose Mario Steiner ins eigene Netz. Kaum später musste Markus Beer das erste Mal in diesem Spiel eingreifen, das machte Gratkorns Schlussmann aber gut und wehrte den Schuss von Gamperl mit dem Fuß gut ab.(57.)
Die spielentscheidende Situation... Paul Steiner lobte nach dem Spiel die Moral seiner Kicker, denn der 1:1 Ausgleich war quasi eine Initialzündung nicht aufzugeben bzw. unsicher zu werden, sondern den Sieg einfahren zu wollen. Nach Sauseng Kopfballvorlage musste Schober im Tor der Oststeirer den Ball nach Steiner-Schuss über die Latte wehren (59.), in der 63. Spielminute hatte der Goalie beim Elfer von Dubravko Tesevic zur 2:1 Führung der Gratkorner aber keine Abwehrmöglichkeit. Ein Elfer, der klar zu geben war, denn nach Vorstoß von Thorsten Schick ging Sebastian Radakovics Hand klar zum Ball. Aber die rote Karte, die der Hartberger von Schiri Dintar gezeigt bekam, war eindeutig zu hart.
Verdienter Sieg! Spannend war die Partie allemal, auch wenn die Gratkorner einen verdienten Sieg entgegensteuerten. Mit einem Mann in Überzahl war die gute Steiner-Elf überlegen und musste im Spiel lediglich noch eine zweite Torchance in diesem Spiel hinnehmen. Einen Omladic-Freistoß wehrte "Beerli" folgerichtig auf die Seite, wo jedoch Martin Zivny, der vom eigenen Mitspieler behindert wurde, aus spitzerem Winkel den Ball nicht richtig traf. Sonst gab's aber nur mehr Strafraumszenen auf der anderen Seite. Thomas Zündel traf zum Beispiel den Ball nicht optimal (68.) und ein Volley-Schuss von "Para" nach Schick-Flanke wurde zur Beute von Wolfgang Schober. Mario Steiner hatte in der 81. Minute von 16 Metern eine sehr gute Einschussmöglichkeit und Steiner war's auch, der in der 89. Minute einen Stanglpasse hätte besser platzieren können.
In der 90. Spielminute war's dann aber so weit mit dem fälligen 3:1. Nach Eckball von Dubravko Tesevic wurde es im Strafraum turbulent, beim zweiten Schussversuch von Mario Kröpfl stellte Kapitän Michael Sauseng aus kurzer Distanz den Endstand her.
 Die neuen Gratkorn Trainer waren nach dem Spiel sichtlich erleichtert und bedankten sich bei den Zusehern. (alle Fotos: GEPA-pictures - Wolfgang Grebien) |