Lustenau, 1000 Zuseher
Schiedsrichter: Dr. Prammer
Tor: Schwab (73. Elfer)
Gelbe Karten: Batir (18.), Seeger (76.); Gsellmann (26.), Bernsteiner (47.), Sauseng (52.), Säumel (62.), Steiner (70.), Beer (73.)
Gelb-Rote Karte: Säumel (85.)
FC PAX Gratkorn: Beer; Schick, Sauseng, Perchtold, Tesevic; Steiner, Säumel, Gsellmann (85. Maritschnegg), Zündel; Bernsteiner (61. Vorraber), Eibinger Weiterer Ersatz: Mussnig; Kasalo, Pöschl, Windisch
In der 16. Runde der Ersten Liga trafen zwei Teams aufeinander, die in der letzten Runde gewonnen hatten. Das Heimteam des FC Lustenau gewann auswärts beim starken Aufsteiger WAC/St. Andrä mit 3:1 und ebenfalls 3:1 gewannen die Gratkorner zuhause gegen Hartberg.
Eine Änderung musste Trainer Paul Steiner im Ländle vornehmen. Für den gelb gesperrten Joachim Parapatits durfte Bernd Bernsteiner stürmen. Die Partie war bis zur Schlussminute hart umkämpft. Es war ein gutes, hektisches Spiel mit zahlreichen harten Duellen und Fouls. Die großen, dicken Möglichkeiten waren aber eher Mangelware.
In den Anfangsminuten hatten die Hausherren von Trainer Walter Kogler durch Stefan Schwab (scheiterte volley an Markus Beer) und durch Batir (schlecht abgeschlossen) die ersten Möglichkeiten. Je näher es zum Pausentee ging, waren die Gratkorner besser. Ein Gsellmann-Schuss wurde zum Eckball abgefälscht (29.) und kaum später fiel der Schuss von Bernd Bernsteiner mit seinem linken Fuß zu schwach aus und wurde zur Beute vom erst 17-jährigen Goalie Dejan Stojanovic. Weitere Chancen von Florian Eibinger und Mario Steiner blieben ungenützt.
Auch im zweiten Abschnitt hielten die Gratkorner das Match offen, mussten jedoch die bislang dickste Möglichkeit hinnehmen, als Oliver Schöpf den Ball knapp am langen Eck vorbeisetzte. Und dann kam die vermaledeite 72. Spielminute, als Dubravko Tesevic intervenierte und zu Markus Beer zurückspielte... Stefan Schwab verwertete den fälligen und auch gerechten Elfmeter und durfte mit seinen Jungs über einen knappen 1:0 Heimsieg jubeln. Dubravko Tesevic konnte 12 Minuten vor dem Schlusspfiff den Ball - kurz vor einem sehr möglichen 2:0 - Zentimeter von der Linie wegschlagen. Die ambitionierte Truppe aus der Steiermark bemühte sich bis zum Schlusspfiff, musste schlussendlich aber die so knappe Niederlage hinnehmen. |