Stadion Gratkorn, 700 Zuseher
Schiedsrichter: Hirschbichler (Obwurzer, Riedel)
Tore: Bernsteiner (30.), Tesevic (42. Elfer); Thürauer (9.), Wojtanowicz (59.)
Gelbe Karten: Säumel, Bernsteiner, Sauseng, Zündel, Gsellmann, Perchtold; Rödl, Fallmann, Wojtanowicz, Vollhofer
FC PAX Gratkorn: Beer; Schick, Sauseng, Perchtold, Tesevic; Steiner (80. Vorraber), Säumel, Gsellmann, Zündel; Bernsteiner (70. Parapatits), Eibinger Weiterer Ersatz: Götzinger; Kasalo, Rodler, Maritschnegg
Am 1. Oktober verloren die Gratkorner zuhause mit 1:5 gegen St. Pölten, am 12. November hatten die Steirer die Möglichkeit sich in Revanche zu üben.
Gut sah es dabei aber gleich mal nicht aus, denn nach Patzer von Dubravko Tesevic spielte Robert Gruberbauer zu Lukas Thürauer, der schon früh in Minute 9 das 1:0 für die Scherb-Truppe erzielte. 30 Sekunden später hätte es beinahe erneut im Kasten von Markus Beer geklingelt, aber Markus Beer konnte im Nachsetzen einen Schuss von Thomas Fröschl gerade noch in den Corner schlagen.
Die heimische Steiner-Elf erholte sich aber von diesem Schock und kam durch einen Kopfball von Bernd Bernsteiner zur ersten überaus tollen Kopfball-Möglichkeit. (19.), Kaum später bediente Bernd Bernsteiner Mario Steiner, passte jedoch ein bisschen zu steil, so gewann Keeper Riegler, der kurz später verletzt Thomas Vollnhofer Platz machen muuste, das Pressballduell. In der 30. Spielminute war es dann so weit und die Gratkorner kamen zum verdienten 1:1 Ausgleich. Nach Eibinger-Zuspiel brachte Bernd Bernsteiner den Ball geschickt unter Kontrolle und überhob danach sehenswert Tormann Riegler.
In der ausgeglichenen Partie gingen die Gratkorner dann sogar noch kurz vor der Pause mit 2:1 in Front. Thomas Zündel wurde an der Strafraumgrenze klar vom nun bereits eingewechselten Thomas Vollnhofer gefoult und Dubi Tesevic verwerte den Penalty bombensicher. Sein bereits sechster in dieser Saison... Die Heimischen konnten aber von Glück sprechen, dass sie diese Führung in trockene Pausen-Tücher gebracht haben, denn Mirnes Becirovic hätte in der 45. Spielminute alleinstehend vor Markus Beer schon den Ausgleich erzielen müssen. Der Ball ging knapp rechts vom Schützen aus gesehen vorbei.
Im zweiten "Durchgang" ging's hin und her, wobei auf beiden Seiten schon sehr viele Abspielfehler gemacht wurden und vor allem bei den Gratkornern, die viel Platz hatten bei ihren Angriffen, die Offensive öfters sich ganz knapp im Abseits befand. Zahllose Fouls und gelbe Karten gab's zusätzlich so wie in der ersten Hälfte auch nach der Pause. Es wäre wohl mehr drinnen gewesen für die Gratkorner, wenn die St. Pöltner in der 59. Spielminute nach ganz schlechter Gratkorner Defensiv-Arbeit durch Michael Wojtanowicz nicht den 2:2 Ausgleich erzielt hätte.
Da bäumte sich danach die besseren St. Pöltner auf. Markus Beer musste mal den Ball über die Latte wehren, Stephan Zwierschitz schoss rechts am Tor vorbei und Marco Perchtold konnte einen brandgefährlichen Schuss am Fünfer stehend noch abblocken.
In der 81. Spielminute gab's die größte Möglichkeit der Gäste, als Michael Sauseng einen Schuss von Lukas Thürauer gerade noch an die Stange wehren konnte.
In den Schlussminuten ging's wirklich hin und her. Beide Teams spielten mit "offenem Visier" machten aber grobe (Abspiel) Fehler, vor allem die Gratkorner hatten oft immens viel Platz bei ihren Angriffen, machten aber nichts daraus.
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