Stadion Gratkorn, 500 Zuseher
Schiedsrichter: Mag. Bernd Hirschbichler (Gishamer, Jäger)
Tore: Schicker (7.), Sulimani (20.), Jezek (49.), Schwab (54.), Palla (70.), Ledezma (79. Elfer)
Gelbe Karten: Sauseng (75.), Perchtold (77.); Schicker (26.)
FC Gratkorn: Beer; Windisch, Sauseng, Perchtold, Gründler; Gsellmann, Säumel (85. Kröpfl), Maritschnegg, Tesevic; Parapatits (63. Eibinger), Bernsteiner Weiterer Ersatz: Götzinger; Kasalo, Bernhardt, Taucher
Admira: Berger; Plassnegger, Windbichler, Dibon, Palla; Schicker, Schachner, Schwab (75. Toth), Jezek; Sulimani (70. Hanikel), Ledezma (80. Topcagic) Weiterer Ersatz: Tischler; Drescher, Cermenjak, Laudanovic
Die Gratkorner gingen am Freitag gegen Tabellenführer Admira mit einer routinierten Mannschaft in die Partie. Lediglich Youngster Kevin Maritschnegg konnte nicht zahlreiche Erst-Liga-Einsätze aufweisen. In diesem Auftaktspiel sprach die Statistik alle Bände.
Eckballverhältnis: 7:10 Ein Indiz, dass die Gratkorner vor allem in der ersten Hälfte auch munter nach vorspielten und in einem erfrischenden Match trotz des 0:2 Pausenrückstandes keine so schlechte Figur abgaben.
Schüsse auf's Tor: 2:14 Die Steiner-Elf kam am Freitag nach einigen guten vorgetragenen Aktionen durch "Para" und Bernd Bernsteiner knapp nicht zum Abschluss. Bei Gratkorns Schüssen auf's Tor landete die Kugel in Minute 53 an der Stange (Joachim Parapatits) und in Hälfte eins konnte Hans Peter Berger den Schuss von Markus Gsellmann aus spitzem Winkel noch gut bändigen. Das war's dann schon... Ganz anders aber die Kühbauer-Elf: Diese kam abgesehen von den sechs Toren, welche duch einen schweren Patzer von Bernd Windisch in Minute sieben eingeleitet wurden, noch zu weiteren tollen Möglichkeiten und da durften sich die Gratkorner auch noch bei Tormann Markus Beer bedanken, dass man sich nicht die höchste Niederlage überhaupt (1:7 gegen A. Lustenau) einhandelte. Beim Stand von 0:6 hatten Rene Schicker und der eingewechselte Mihret Topcagic zusätzlich zwei tolle Möglichkeiten um den Gratkornern einen neuen "Rekord" zu bescheren, die Bälle landeten beide ganz knapp neben dem Tor.
Foulverhältnis: 19:3 Lediglich drei Mal in der Partie mussten die Admiraner im Eröffnungsmatch zulangen! Wohl auch beinahe einzigartig. Das zeigte abgesehen von der fehlenden Durchschlagskraft in der Offensive, dass vor allem nach dem frühen 0:4 in der 54. Spielminute es so gut wie keine Gegenwehr bzw. Angriffsbemühungen der Gratkorner gab, die man auf Seiten der Admira mit Fouls hätten unterbinden müssen.
Diese katastrophale zweite Hälfte muss nun aus den Köpfen der Gratkorner gestrichen werden, da war man nämlich gegen ein absolutes Spitzenteam, das nie genug zu haben schien, noch mehr zum Abschuss bereit gewesen und man war mit dem Endergebnis von 0:6 in Wahrheit noch gut bedient... |