Altacher Schnabelholzstadion, 2880 Zuseher
Tore: Unverdorben (41.), Tomi (51.), Schütz (66.); Parapatits (92.)
Gelbe Karten: Guem (69.); Zündel (75.), Gsellmann (78.)
FC Gratkorn: Beer; Zündel, Kasalo, Perchtold, Gründler (71. Windisch); Kröpfl, Gsellmann, Bernhart (65. Maritschnegg), Tesevic (59. Vorraber); Parapatits, Bernsteiner Weiterer Ersatz: Götzinger; Sauseng, Steiner
Cashpoint SCR Altach: Kobras; Lienhart, Guem, Sereinig, Suppan; Schütz, Koch (80. Matthias Hopfer), Netzer, Scherrer (85. Erhart); Tomi (76. Ademi), Unverdorben Weiterer Ersatz: Brandner; Cabrera, Schick, Jelenko
Nach den beiden Unentschieden gegen die Vienna und in Grödig und dem 3:2 Heimsieg gegen den WAC wollte der FC Gratkorn auch beim Tabellenzweiten Altach "anschreiben". Gegen die Vorarlberger, bei denen die Ex-Gratkorner Matthias Hopfer und Thorsten Schick auf der Ersatzbank Platz nehmen mussten, gab's bei den Gratkornern drei Veränderungen in der Startformation. Für Michael Sauseng, dem nicht fitten Mario Steiner und Philipp Vorraber rückten am Freitag Andi Bernhart, Mario Kröpfl und Joachim Parapatits in die Anfangself.
Knapp 2900 Zuseher mussten sich in Hälfte eins ein schwaches Match ansehen, in dem die Gratkorner noch keiner großen Gefahr einer Niederlage gegenüberstanden. Aber nur bis zur 41. Spielminute, ehe aus dem Nichts ein Einwurf und mangelndes Defensivverhalten für die Altacher durch Harald Unverdorben das 1:0 und gleichzeitig auch die Vorentscheidung brachte.
Nach der Pause zündete die heimische Elf von Trainer Adi Hütter den Turbo und da war nichts mehr von einer Verunsicherung wie in Hälfte eins zu sehen. Altachs Tomi schüttelte in der 51. Spielminute erneut nach einem Einwurf (!) seinen Gegenspieler ab und platzierte den Ball mit dem linken Fuß genau ins lange Eck zum 2:0 seines Teams. In Folge konnten die haushoch unterlegenen Gratkorner froh sein nicht in ein Debakel geschlittert zu sein. "Tomi", Harald Unverdorben und "Co" gingen mit ihren zahlreichen Topmöglichkeiten gnädig mit der Steiner-Elf um. "Lediglich" Ex-GAK Kicker Schütz traf noch zum 3:0 (66.)
Da Joachim Parapatits nach guter Zündel-Vorarbeit per Hechtkopfball in der Nachspielzeit das 1:3 gelang, kamen die Steirer wenigstens resultatsmäßig mit einem blauen Auge davon, spielerisch ging man jedoch völlig k.o.! |