Heute-für-Morgen-Erste-Liga: 33. Runde

Fr., 13.05.2011   FC Gratkorn - SC Austria Lustenau  2:1 (0:1)

   
 

                          
Mateo Kasalo (links im Zweikampf mit Lustenaus Torschützen Karatay- Foto GEPA-pictures) gelang nach "Para"-Zuspiel das so wichtige 2:1.

Gratulation den Kickern und dem Trainerteam des FC Gratkorn!
Der Abstiegskampf wird nun durch den 2:1 Sieg des FC Gratkorn gegen Austria Lustenau so was von spannend, denn nun ist auch wieder Hartberg nach dem 1:2 gegen die Admira in Nöten.
Am Freitag waren die Hausherren 15 Minuten lang klar besser, verjuxten zwei super Möglichkeiten und mussten aus dem Nichts das 0:1 hinnehmen, das die Steiner-Elf teilweise lähmte. In der zweiten Hälfte besaßen die Lustenauer anfangs zwei tolle Möglichkeiten auf das 0:2, aber die Heimischen, die nie aufgaben, konnten die Partie durch das super Tor von Martin Gründler und dem ersten Tor von Abwehrspieler Mateo Kasalo in der Erste Liga noch drehen. Das Team aus dem Ländle konnte dann trotz Überlegenheit, was Torchancen betraf, nicht mehr zulegen.

   
 

Stadion Gratkorn, 700 Zuseher

Schiedsrichter: Schett

Tore: Gründler (56.), Kasalo (71.); Karatay (15.)

Gelbe Karten: Steiner, Gsellmann, Zündel, Parapatits; Teodora, Dürr, Roth, Pöllhuber

FC Gratkorn:
Götzinger; Steiner, Perchtold, Kasalo, Tesevic; Zündel (78. Maritschnegg), Säumel, Gsellmann; Parapatits, Eibinger (46. Vorraber), Bernsteiner (53. Gründler)
Weiterer Ersatz: Mussnig; Bernhart, Sauseng

SC Austria Lustenau:
Kofler; Zech, Pöllhuber, Kampel, Soares; Micic, Dürr (84. Stückler), Leitgeb, Boller (75. Honeck); Roth (75. Rotter), Karatay
Weiterer Ersatz: Mendes; Zwischenbrugger, Vurai

Jedes Spiel ist ein Endspiel! So lautet die Devise beim FC Gratkorn! Und dieses "Endspiel" vier Runden vor Ende der Meisterschaft konnten die Gratkorner zuhause gegen den Cupfinalisten Austria Lustenau auch mit 2:1 gewinnen und dabei ein 0:1 drehen. Aber alles der Reihe nach...

Die Steiner-Elf war anfangs klar besser und hatte durch Thomas Zündel nach Eibinger-Stanglpass und Bernd Bernsteiner ("Fersler-Versuch) ebenfalls nach einem Stangl-Pass (Mario Steiner) die Führung am Fuß.
Diese gelang in der 15. Spielminute komplett überraschend den Gästen aus Lustenau, die erstmals vor das Tor  der Steirer kamen. Nach Pass von Felix Roth war plötzlich Dursun Karatay ganz frei und ihm gelang danach die 1:0 Führung.

In Folge waren die Heimischen, die aber nie aufgaben, nicht mehr so dominant, wie in der Anfangsphase. Joachim Parapatits hatte nach einer weiten Flanke mit dem linken Fuß eine gute Möglichkeit (24), aber auch Danijel Micic hätte bei seiner Chance auf der Gegenseite mehr machen können (35.). Dazwischen gab's noch einen guten Freistoß von Sascha Boller (28.), der am Freitag nicht so ganz zur Entfaltung kam.

Nach der Pause nahmen sich die Gratkorner Großes vor, aber bereits Sekunden nach dem Anpfiff konnte der starke Gratkorn Goalie Matthias Götzinger eine Großchance von Harald Dürr zunichte machen. Der darauffolgende Eckball hätte beinahe wieder zu einem Tor geführt, Danijel Micic verköpfelte aber nach Boller-Flanke...

Das Team von Markus Gsellmann bemühte sich, kämpfte, rackerte und wurde belohnt.
Drei Minuten war Martin Gründler erst im Spiel, als er nach Zündel-Zuspiel von halb linker Seite die Kugel aber so was von scharf und genau im langen Eck zum 1:1 einschoss (56.).
Fünf Minuten später hätten die Gäste aus dem Ländle aber in Führung gehen können, da hatte aber erneut Matthias Götzinger nach der Micic-Großchance was dagegen (62.) und nach Einzelaktion von Sascha Boller ging der Ball knapp vorbei.

In der 65. Spielminute besaß Mateo Kasalo bereits eine gute Möglichkeit, als nach haltbarem Tesevic-Freistoß Goalie Kofler den Ball nicht bändigen konnte. Der 19-Jährige Innenverteidiger scorte dann aber in der 71. Spielminute das erste Mal in dieser Liga und gleichzeitig gelang ihm dabei das so entscheidende 2:1.
Thomas Zündel gelang das so gute, öffnende Zuspiel auf Joachim Parapatits, der danach ganz stark auf Mateo Kasalo zurückaufspielte. Der Schuss vom Youngster passte dann genau...

Bis zum Schlusspfiff hatten die Gäste von Trainer Edi Stöhr mehr vom Spiel, gefährlich wurden sie aber überhaupt nicht mehr. Im Gegenteil, bei einem Konter konnte Keeper Kofler einen Schuss von Philipp Vorraber gerade noch in den Corner abwehren...


 
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