Stadion Gratkorn, 1500 Zuseher
Schiedsrichter: Schuiki (Grain, Grill)
Tore: Gründler (37.), Zmugg (39.), Klicnik (47.), Omerovic (85.); Murg (59.,70.)
Gelbe Karten: Windisch, Gründler, Maritschnegg, Memic; Deutschmann, Steiner, Nutz, Brauneis
FC Gratkorn: Memic; Maritschnegg, Perchtold, Kasalo, Windisch; Grgic, Säumel, Klicnik (85. Schöpf), Gründler (73. Gsellmann); Omerovic, Zmugg (66. Wohlmuth) Weiterer Ersatz: Götzinger; Lerch
GAK (in nummerischer Reihenfolge) Weissenbacher; Rauter, Brauneis, Berger, Deutschmann, Nutz, Fink (56. Schilling), Kammerhofer, Steiner, Kollmann (46. Durlacher), Hofer (46. Murg)
Viel hat sich beim FC Gratkorn nach dem Abstieg getan. Neo-Coach Robert Pflug holte einige junge und so vielversprechende Kicker aus der Oberliga und Landesliga. Die Mischung mit den noch verbliebenen Spielern der Erste-Liga-Mannschaft der Vorsaison stimmt bestens. Das hat sich beim Spiel am Freitag im ÖFB-Cup gegen den GAK gezeigt. Die Heimischen spielten einen dynamischen, schnellen, attraktiven Fußball und zeigten vor allem wieder Einsatz und Herz. Solch ein Spiel der Gratkorner hat man "nach Angaben einiger Gratkorn Zuseher" wohl schon zumindest zwei Jahre lang nicht mehr gesehen.
Die Pflug-Elf war im ersten Abschnitt klar besser und ging quasi durch einen Doppelschlag in Minute 37 und 39 durch Kopfbälle von Martin Gründler (nach Omerovic-Eckball) und Markus Zmugg (nach Gründler-Flanke) verdient mit 2:0 in die Kabinen. Den so hochgelobten GAK-Angriff mit Daniel Brauneis, Roland Kollmann und Herbert Rauter hatte Marco Perchtold und Co gut im Griff. Lediglich Roland Kollmann kam zu einer großen Chance, schoss da aber in die Hände vom neuen Gratkorn-Goalie Rasim Memic (25.). Die Gratkorner hatten durch Markus Zmugg (15.) und Martin Gründler (18.) abgesehen von ihren zwei Toren dann noch zusätzlich ihre besten Möglichkeiten.
Nach dem Seitenwechsel schien weiterhin die Sonne für den FC Gratkorn. Und wie. Man wäre aus heimischer Seite wohl sogar "sonnenbrandgefährdet"gewesen, hätte Marc Klicnik nach seinem Tor zum 3:0 (der Ball ging in Minute 47. Zentimeter genau via Innenstange ins Netz ) nicht kurz später die Riesenchance auf das 4:0 ausgelassen.
So kam der GAK besser ins Spiel und der eingewechselte Thomas Murg konnte durch seine beiden Treffer in der 59. und 70. (super Freistoß) auf 2:3 verkürzen und vor allem Spannung erzeugen. Zwischendurch gab's bei den Gratkornern, die nie ins "Schwimmen" kamen aber auch ein, zwei riesige Konterchancen. Auch in den Schlussminuten standen die am Freitag so guten Gratkorner nie unter Druck. Im Gegenteil. Neuzugang Damir Omerovic hämmerte den Ball in der 85. Spielminute sehenswert aus ca. 18 Metern ins Kreuzeck und der 4:2 Heimsieg war dann endgültig verdient besiegelt.
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