Stadion Gratkorn, 800 Zuseher
Schiedsrichter: Obwurzer
Tore: Guillem (19., 57.), Nacho (28.)
Gelbe Karten: Windisch (12. Kritik); Hinum (12. Foul), Guillem (25. Unsportlichkeit), Nacho (38. Foul)
FC Gratkorn: Memic; Maritschnegg, Kasalo, Lerch, Windisch; Grgic (74. Orend), Säumel, Klicnik, Gründler; Gsellmann (70. Niederbacher); Wohlmuth (32. Schöpf) Weiterer Ersatz: Götzinger; Tesevic
SV Josko Ried (in nummerischer Reihenfolge) Schober; Guillem (76. Hammerer), Mader (65. Lexa), Nacho, Carril, Riegler, Casanova, Hinum, Schreiner (60. Basala-Mazana), Karner, Reifeltshamer Weiterer Ersatz: Beer; Royer
Nach dem tollen 4:2 Cup-Erfolg gegen den GAK wollten die Gratkorner am Sonntag auch gegen die Euro-League-Helden von Ried mehr als nur gute Figur abgeben. Ein Wunsch, der dann doch nicht in Erfüllung ging. Die Rieder präsentierten sich nämlich gegen die Steirer, die auf die Stürmer Markus Zmugg, Damir Omerovic (beide verletzt) und auch auf Abwehrchef Marco Perchtold verzichten mussten, als äußerst homogene, disziplinierte Mannschaft. Die Gratkorner zeigten anfangs keine Scheu und hatten durch den Freistoß von Marc Klicnik (es fehlten nur Zentimeter) eine tolle Möglichkeit. Die durchaus spielentscheidende 19. Spielminute war dann nicht so nach dem Geschmack von Trainer Robert Pflug. Einerseits hatte man durch einen vielversprechenden Angriff über Marc Klicnik (Ballverlust) eine gute Möglichkeit, auf der anderen Seite gab's Sekunden später einen unnötigen Ballverlust von Kevin Maritschnegg, den die Rieder durch das Tor von Guillem prompt zum 1:0 ausnutzten.
In der 24. Spielminute hatte Oliver Wohlmuth die Riesenmöglichkeit auf den Ausgleich, getroffen hatten dann die Oberösterreicher vier Minuten später nach Stanglpass von Thomas Hinum durch den Spanier Nacho. Dieses 2:0 war dann quasi die Vorentscheidung in dieser Partie. Die Gludovatz-Truppe, die durch einen abgefälschten Schuss von Emanuel Schreiner noch die Latte traf, hatte danach alles im Griff und spielte die Partie abgebrüht und sicher und ungefährdet nach Hause.
In der zweiten Halbzeit kam vor ca. 800 Zusehern keine Spannung mehr auf. Die Gratkorner agierten gar nicht schlecht, hatten wie im ersten Abschnitt oft den Ball, aber eine Wende konnten sie wahrlich nicht mehr herbeiführen. Reifeltshamer und auf der Gegenseite vor allem Martin Gründler hatten in Minute 53 und 55 ihre Kopfballmöglichkeiten, gescort hatte dann kurz darauf zum zweiten Male Guillem. Er traf nach Eckball von Florian Mader und einer Kopfballverlängerung in Minute 57 zum 3:0. Die Partie war nun längst "gegessen", gute Möglichkeiten auf weitere Tore besaßen die Rieder Guillem (64.) und Stefan Lexa (70. nach Guillem Pass) und auf der Gegenseite der aufgerückte Mateo Kasalo nach einem Eckball (67.) |