Stadion Gratkorn, 500 Zuseher
Schiedsrichter: Meier
Tore: Klicnik (52.), Wohlmuth (85.); Lageder (29.), Falkner (63.)
Gelbe Karten: Schönberger (30.), Stradner (37.)
FC Gratkorn: Götzinger; Schöpf (46. Gründler), Kasalo, Lerch, Windisch; Gsellmann (46. Zmugg - 75. Tesevic), Säumel, Klicnik, Grgic; Maritschnegg, Wohlmuth Weiterer Ersatz: Mussnig
SK Vorwärts Steyr: Haas; Danninger, Kovacevic, Datzberger, Rabenhaupt; Stradner (68. Gashi), Javorovic, Mehlem (84. Plank), Lageder; Schönberger, Falkner (88. Kerschbaumer) Weiterer Ersatz: Heulos; Jeftenic
"Von der Schaufel gesprungen", so analysierte Coach Robert Pflug kurz nach dem Spiel die Partie des FC Gratkorn gegen den SK Vorwärts Steyr. Beim ersten Gegentor gab der Coach seinem Kapitän Gerald Säumel noch weniger die Schuld (der schwere Abspielfehler durch "Rasieren" des Balles ermöglichte schlussendlich Lageder die 1:0 Führung), aber über die erneute Führung der Gäste ärgerte sich Robert Pflug dann schon sehr. Es war nämlich nie und nimmer ein Foul von Gerry Säumel, aber dennoch hätte er den Ball sperren müssen. Er tat es nicht und so gab's einen Lochpass von Dejan Javorovic auf Gernot Falkner, der dann auf 2:1 stellen konnte.
Die beiden Gegentore der Gratkorner wären nun also bereits beschrieben, was tat sich sonst? Die ersten 10 Minuten standen klar im Zeichen der Heimischen, dann kamen aber die Gäste aus Steyr auf und hatten durch Stefan Stradner und Gernot Falkner zwei gute Möglichkeiten auf die Führung. Die Gratkorner wirkten im Aufbau ideenlos und kamen zu keinen richtigen Torchancen.
Der auffälligste Kicker des Spieles, der Oberösterreicher Manuel Schönberger, hingegen fand diese Torchancen schon vor. In der 43. Spielminute scheiterte er an Gratkorns Goalie Götzinger, die viel größere ließ der Stürmer in der 46. Spielminute aus, als er alleine auf das Tor lief, aber drüber knallte.
Das war jedoch wie ein Weckruf für die Gratkorner, die im zweiten Abschnitt besser ins Spiel kamen und in Minute 52 durch den Heber von Marc Klicnik nach gehobenem Maritschnegg-Zuspiel ausgleichen konnten. Stipo Grgic machte es kurz darauf super, aber sein Zuspiel konnte dann knapp aber doch nicht zum 2:1 verwertet werden. Das Match wurde sehr ansehnlich und vor allem auch spannend. Nach dem plötzlichen 1:2 waren dann die Gratkorner, die über weite Strecken der zweiten Hälfte die bessere Elf waren, wieder gefragt und diesen gelang dann spät aber doch die passende Antwort.
Zuvor schon wurde ein Heber von Oliver Wohlmuth (69.) von Goalie Haas über die Latte gedreht und ein direkt verwandelter Freistoß von Marc Klicnik wegen Abseits aberkannt. (77.) In der 85. Spielminute war's dann aber so weit und die Steirer blieben deswegen auch nicht unverdient ungeschlagen in der bisherigen Meisterschaft. Nach einem schönen Angriff und guter Aktion von Marc Klicnik konnte Oliver Wohlmuth den Stanglpass von der linken Seite in Goalgetter-Manier noch zum 2:2 Ausgleich ins Netz des Gegners befördern... |