Stadion Gratkorn, 400 Zuseher
Schiedsrichter: Erlinger (Platzer, Hotzl)
Tore: Grgic (84.); Hota (4.)
Gelbe Karten: Gsellmann (28.), Säumel (53.); Rasswalder (32.), Dollinger (57.), Pusztai (85.)
FC Gratkorn: Götzinger; Maritschnegg, Lerch, Perchtold, Windisch; D. Steiner (46. Zmugg), Säumel, Gsellmann, Gründler (79. Tesevic); Klicnik, Wohlmuth (71. Grgic) Weiterer Ersatz: Mussnig; Schöpf
Austria Klagenfurt: Schenk; Salentinig, Pusztai, Pirker, Schierhuber; Korepp (78. Krijan), Hota, Pucher, Rasswalder; Sablatnig (54. Dollinger), Bürgler (67. Reich) Weiterer Ersatz: Baumgartner; Mandzic
Viel hatten sich die Gratkorner nach dem 0:3 beim GAK vorgenommen und Trainer Robert Pflug wollte sein Team bei der Spielerbesprechung am Vortag gegen Austria Klagenfurt wieder besser, kämpferischer und leidenschaftlicher auftreten sehen. Dabei warnte er auch vor den Freistößen von Almedin Hota, die so gut wie immer über die Mauer getreten werden!
Und das war in der 4. Spielminute auch so, dennoch vermochte Keeper Matthias Götzinger den Ball nach dem Freistoß aus ca. 25 Metern nicht abwehren. Das so frühe 0:1 war natürlich ein Schock für die Gratkorner, die durch Martin Gründler in Minute 8 nach Eckball von Marc Klicnik zu einer guten Schussmöglichkeit kamen.
Sonst gelangten die Steirer an diesem Abend zu keiner richtig nennenswerten Möglichkeit. Vor allem im zweiten Abschnitt war man ganz klar tonangebend, hatte wohl 80:20 Ballbesitz, aber konnte in der Offensive keine Gefährlichkeit ausstrahlen. Was jedoch auch übernicht einfach war, denn das Team der Kärntner machte nach dem 1:0 überhaupt nichts mehr für das Spiel und verwalteten geschickt die knappe Führung und ließ eigentlich so gut wie gar nichts anbrennen. Selbst war man überhaupt nicht aus vielleicht aus einem Konter mal das 0:2 einzufahren.
In der 84. Spielminute rächte sich das und den Gratkornern gelang dann recht spät aber doch noch der sehr verdiente Ausgleich. Nach rasch ausgeführtem Einwurf kam Markus Gsellmann zum Flanken und der kurz zuvor eingewechselte Stipo Grgic köpfelte sehenswert zum 1:1 ein.
Bis zum Schlusspfiff von Schiri Erlinger, der den Gratkornern in Hälfte eins durchaus zwei Elfer (Fouls an Gründler und Maritschnegg) vorenthalten hatte, waren dann wiederum die Heimischen am Drücker und da brannte es noch ein paar Mal im Strafraum der Klagenfurter... |