Stadion Gratkorn, 200 Zuseher
Schiedsrichter: Weichsler
Tore: Tesevic (86.), Steiner (90.); Stadlbauer (34.)
Gelbe Karten: Kasalo (58.); Dramac (45.), Wimmer (57.), Kobleder (85.)
FC Gratkorn: Memic; Schöpf, Kasalo, (69. Omerovic), Kadkohdaei, Tesevic; Gsellmann, Perchtold, Klicnik, Grgic (52. Zmugg); Wohlmuth, Steiner (92. Kohlbacher) Weiterer Ersatz: Götzinger; Lerch
Lediglich 200 Zuseher lockte die Partie des FC Gratkorn gegen die jungen LASK Amateure am Freitag bei kaltem Wetter noch ins Stadion. Aber diese brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, auch wenn sie lange zuwarten mussten, ehe sie sich über den Gratkorn-Sieg freuen konnten.
Die Steirer gingen als haushoher Favorit in die Partie, da sie selbst zuhause noch ungeschlagen waren und die Linzer auswärts alle sechs bisherigen Matches verloren hatten. Und das spiegelte sich auch im Match wider. Die Gratkorner waren fast immer nur in der Hälfte des Gegners, besaßen wohl 85% Ballbesitz, lediglich Tore gelangen ihnen keine. Gefährliche Schüsse/Freistöße von Dubi Tesevic wurden von mal zu mal gefährlicher und Daniel Steiner scheiterte auch unter anderem zweimal ganz alleine vor dem gegnerischen Keeper. Zu allem Überdruss sprang der Volley-Schuss von Marco Perchtold in der 45. Spielminute von der rechten Stange zurück. Da stand's aber schon komplett überraschend 0:1 für die gegnerische Köglberger-Elf. In der 34. Spielminute gab's nämlich einen haltbaren Direktfreistoß aus halb-rechter Seite, der von Dominik Stadlbauer getreten wurde.
Nach der Pause gab's das selbe Bild. Schon nach 20 Sekunden lief Oliver Wohlmuth ganz alleine auf Keeper Michael Höfler zu und war schlussendlich nur zweiter Sieger. Die Elf von Trainer Georges Panagiotopoulos war in keinem überragenden Spiel ganz klar besser und kam zu vielen Chancen. Oft war ein Bein des Gegners im Weg oder das Zuspiel/Stanglpass zu unpräzise. Die größten Möglichkeiten besaßen noch Tesevic (Freistoß), Gsellmann, Perchtold, Wohlmuth (Stange) und Marc Klicnik.
In der 86. Spielminute hatte der Fußballgott aber ein Einsehen. Dubi Tesevic traf da nämlich per Freistoß zum 1:1 und in der 90. Spielminute spitzelte Daniel Steiner nach Kopfball von Oliver Wohlmuth aus kürzester Distanz die Kugel noch zum hochverdienten aber auch ob des Zeitpunktes überaus glücklichen 2:1 Sieg über die Linie.
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